|

Link
|
 |
ATASH / ZIMAON
THIRST
Tawfik Abu Wael IL 2004
Produktion/Production Company NESSCOM Produzent/Producer Avi
Kleinberger Regie/Director Tawfik Abu Wael Drehbuch/Script Tawfik
Abu Wael, Kamera/DoP Assaf Sudry Ton/Sound Maxim Sega
Schnitt/Editor Galit Shaked-Shaul Musik/Music Wissam M. Gibran DarstellerInnen/
Cast Hussein Yassin Mahajne (Abu Shukri), Ahamad Abed
El Gani (Shukri), Amal Bweerat (Um Shukri), Roba Blal (Gamila), Jamila
Abu Hussein (Halima)
Spielfilm, Farbe, 35mm, 110 Minuten, arab. OF, mit engl. UT
Feature Film, colour, 35mm, 110 min., Arabic OV, English subtitles
|
 |
Seit zehn Jahren lebt der arabische Köhler Abu Shukri mit seiner Familie
weit weg von jeder Stadt. Vater und Sohn verkaufen die Kohle, die sie
produzieren, in einem nahen Dorf. Die Mutter und die beiden Töchter
verlassen den Ort nie. Während Abu Shukri eine von den Behörden nicht
genehmigte Wasserleitung baut, entwickelt seine Familie Durst nach
Wasser, aber auch nach Freiheit und Leben. „Es gehört zu den Eigentümlichkeiten
festgefahrener Konflikte, dass auf beiden Seiten ähnliche
Befindlichkeiten herrschen. Tawfik Abu Wael, Israeli palästinensischer
Provenienz, hat für seinen ersten Langspielfilm die Form des Familiendramas
gewählt. Und wie viele seiner jüdisch-israelischen Kollegen nutzt
er sie, um mit der Melancholie die auffälligste dieser Gefühlslagen zu
studieren. In wenigen Strichen entwirft er einen familiären Mikrokosmos,
dessen seltsame Verrichtungen allesamt auf einen vor langem erlittenen
Schmerz verweisen.“
(Christiane Müller-Lobeck)
It has been ten years since Abu Shukri and his family have settled in a
valley far away from their hometown. Completely independent, they live
on charcoal they produce. One day, Abu Shukri decides to build a pipeline
to bring fresh water to their home. The women are suspicious and the
son does not care but the running water awakens their instinct of freedom.
Am 5. 11. Einleitung (in deutscher Sprache): Univ.-Prof. Frank Stern
(Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien)
On Nov 5th, Introduction (in German): Univ.-Prof. Frank Stern (Institute
of Contemporary History, University of Vienna)
Sa 05.11. 17:00 Votiv 1
Do 17.11. 21:00 De France 1
|