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EIN GANZ GEWÖHNLICHER JUDE
Oliver Hirschbiegel D 2005
Produktionen/Production Companies Multimedia, NDR ProduzentInnen/
Producers Claudia Schröder, Hubertus Meyer-Burckardt
Regie/Director Oliver Hirschbiegel Drehbuch/Script Charles Lewinsky
Kamera/DoP Carl-Friedrich Koschnick bvk Ton/Sound Frank Ahrens
Schnitt/Editor Hans Funck Musik/Music Jewels DarstellerInnen/Cast
Ben Becker, Siegfried W. Kernen, Samuel Finzi
Spielfilm, Farbe, 35mm, 89 Minuten, dt. OF
Feature Film, colour, 35mm, 89 min., German OV
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Der Journalist Emanuel Goldfarb, ein in Deutschland geborener Jude,
wird eingeladen, vor Schülern über seine Identität als „jüdischer Mitbürger“
zu sprechen. Eine Schnapsidee, findet Goldfarb, da für ihn schon
genug zum Thema „Juden in Deutschland“ gesagt worden ist. Doch sein
Absagebrief an den einladenden Lehrer wird zur überraschenden
Abrechnung mit dem deutschjüdischen Verhältnis. „Goldfarb, in der Verfilmung
eindrucksvoll dargestellt von Ben Becker, beginnt in einer fiktiven
Antwort an den Pädagogen Gebhardt all jene Phänomene aufzurollen,
denen Juden in Deutschland tagtäglich begegnen. „Sehen Sie, Herr
Gebhardt, nur schon deshalb möchte ich Ihre freundliche Einladung
nicht annehmen. Weil mich diese vorsichtigen Formulierungen immer
gleich so aggressiv machen. ‘Mitglied Ihrer Religionsgemeinschaft’,
‘Jüdischer Mitbürger’, ‘Jude’ heißt das! Ganz einfach. Jude. Sie wollen
mit Ihren Schülern drüber reden, und Ihre Finger weigern sich, das Wort
in den Computer zu tippen.’“
(Alexia Weiss, NU, Ausgabe Nr. 21, 3/2005
/ Tischrei 5766)
Emanuel Goldfarb, a Jewish reporter, was born after WWII in Germany.
One day a teacher invites him to speak in front of his students about
Jews in Germany. Goldfarb thinks that this it is a crazy idea because everything
about that topic has already been said. He sends the teacher a
letter and soon there starts a discussion about Jews and Germany.
Di 15.11. 20:15 De France 1 |