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ICH WAR NEUNZEHN
Konrad Wolf DDR 1967
Produktion/Production Company DEFA-Studio für Spielfilme Potsdam-
Babelsberg Regie/Director Konrad Wolf Drehbuch/Script Wolfgang
Kohlhaase, Konrad Wolf Kamera/DoP Werner Bergmann Schnitt/Editor Evelyn Carow Musik/Music Ernst Busch DarstellerInnen/Cast Jaecki
Schwarz (Gregor Hecker), Wassili Liwanow (Wadim), Rolf Hoppe
(Major), Alexej Ejboshenko (Sascha), Jenny Gröllmann (deutsches Mädchen/
German Girl)
Spielfilm, s/w, 35mm, 120 Minuten, dt. OF
Feature Film, b&w, 35mm, 120 min., German OV
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In diesem stark autobiographischen Werk schildert Konrad Wolf, basierend
auf seinem persönlichen Kriegstagebuch, die letzten Tage des Zweiten
Weltkrieges. Als achtjähriges Kind mit seinen Eltern von Köln in die
Sowjetunion geflohen, kehrt Gregor Hecker im April 1945 als Soldat der
Roten Armee nach Deutschland zurück. Auf dem Weg der Einheit kommt
er an Berlin vorbei und fordert noch vereinzelt kämpfende deutsche Soldaten
zum Überlaufen auf. Täglich begegnet Gregor Menschen verschiedener
Art, und viele von ihnen – einfache Leute, Mitläufer, Überläufer,
Durchhaltefanatiker, eingefleischte Faschisten – geben ihm Rätsel auf.
Die erste Begegnung mit aus dem Konzentrationslager Sachsenhausen
befreiten Antifaschisten wird für ihn zu einem bewegenden Erlebnis. Als
sein Freund Sascha bei seinem letzten Kampfeinsatz fällt, steht für Gregor
fest, dass er am Aufbau eines anderen Deutschland mitwirken wird.
Stephan Hermlin schrieb über Ich war neunzehn, er sei „unter allen
Kriegsfilmen der am meisten beredte und der verschwiegenste“.
April 1945: Gregor Hecker returns to Germany as a soldier in the Red
Army. Born in Cologne, he grew up in Moscow after his parents were
forced to flee the Nazi dictatorship. He is now nineteen and already an
officer. One of his most important responsibilities in the last weeks of
the war is to call on the German soldiers to capitulate instead of continuing
their useless fight on the front lines. He is present when the Sachsenhausen
concentration camp is liberated and meets an intellectual
who seeks to play down German fascism as a harmless historical fact.
After the death of his friend Sascha, Gregor decides to take part in the
creation of a new Germany. Ich war neunzehn is Konrad Wolf’s most
personal film and the script is based on his war diary.
Nach der Vorführung Gespräch zwischen Hauptdarsteller Jaecki
Schwarz und Helmut Pflügl (Filmarchiv Austria).
After the screening actor Jaecki Schwarz meets Helmut Pflügl
(Filmarchiv Austria).
www.progress-film.de
Sa 12.11. 19:30 Votiv 3 |