Produktionen/Production Companies Jerry Lewis Enterprises Production, Hubbell Robinson Production Inc. Produzent/Producer Ernest D. Glucksman Regie/Director Ralph Nelson Buch/Script Oliver Crawford, Ernest D. Glucksman, Ralph Nelson (nach Samson Raphaelson Kurzgeschichte The Day of Atonement/based on Samson Raphaelson’s short story The Day of Atonement) Musikalische Leitung/Musical Director Walter Scharf DarstellerInnen/Cast Jerry Lewis (Joey Rabinowitz/Joey Robbins), Molly Picon (Sarah Rabinowitz), Anna Maria Alberghetti (Ginny Gibbons), Eduard Franz (Cantor Rabinowitz), Alan Reed (Ed Giddleson)

Spielfilm (TV), sw., Beta SP, 60 Minuten, engl. OF
Feature Film (TV), b&w, Beta SP, 60 min., English OV

   

Der New Yorker Kantor Rabinowitz und seine Frau Sarah erwarten von ihrem
Sohn Joey, dass er beruflich in die Fußstapfen seines Vaters tritt. Umso
härter trifft sie die Nachricht eines Freundes, dass der Dreizehnjährige lieber
in einer Bar Jazzsongs singt. Nach einer Tracht Prügel durch den Vater läuft
Joey von zu Hause weg. Jahre später lebt er als erfolgreicher Nachtklubsänger
unter dem Künstlernamen Joey Robbins in San Francisco. Eines Tages
wird er für eine Broadway-Show engagiert, wo er erstmals sein Gesicht bei
den Auftritten mit schwarzer Creme einreibt, in der Meinung, dass Jazzsänger
nur mit dunkler Hautfarbe wirklich glaubwürdig sind. Jerry Lewis, den wir alle
als Komiker kennen, verkörpert hier eine tragische Gestalt. Besonders am
Schluss des Filmes, wenn er in der Synagoge zu Jom Kippur das „Kol Nidre“
(Gebet des Versöhnungstages) singt. Joeys Mutter wird von Molly Picon,
einem Star des jiddischen Kinos, verkörpert. Als Bühnen- und Filmschauspielerin
arbeitete sie auch Anfang der 1920er-Jahre in Wien.
Dieser Zweiteiler wurde 1959 fürs Fernsehen produziert und ist in keinem
Archiv der Welt erhalten. Wir sind glücklich, eine zwar qualitativ schlechte
Kopie einer inhaltlich hochinteressanten Produktion zeigen zu können, die
das vielseitigeTalent des Jerry Lewis wiedergibt.


Young Joey Rabinowitz defies the traditions of his devout Jewish family by
singing popular tunes in a bar. Punished by his father, a cantor, Joey runs
away from home. Some years later, now calling himself Joey Robbins, he has
become a talented jazz singer and has a couple of “black-faced numbers”.
He attempts to build a career as an entertainer, but his professional ambitions
ultimately come into conflict with the demands of his home and heritage.
This two-parter was produced for televison in 1959 and has not been kept in
any archive worldwide. However, we are proud to present a copy that is indeed
in bad repair, but shows an exciting production of Jerry Lewis’ outstanding
talent.

Sa 10.11. 18:30 Metro
Do 15.11. 20:00 Filmhauskino