Produktion/Production Company EMI Films Produzent/Producer Gerry Leder Regie/Director Richard Fleischer Buch/Script Stephen H. Foreman, Herbert Baker (nach Samson Raphaelsons KurzgeschichteThe Day of Atonement/ based on Samson Raphaelson’s short story The Day of Atonement) Kamera/DoP Isidore Mankofsky Ton/Sound Ron Hitchcock Schnitt/Editors Frank J. Urioste, Maury Winetrobe Musik/Music Leonard Rosenman DarstellerInnen/Cast Neil Diamond (Yussel Rabinovitch), Laurence Olivier (Kantor Rabinovitch/Cantor Rabinovitch), Lucie Arnaz (Molly Bell), Catlin Adams (Rivka Rabinovitch), Franklyn Ajaye (Bubba), Paul Nicholas (Keith Lennox), Sully Boyar (Eddie Gibbs), Mike Kellin (Leo)

Spielfilm, Farbe, 35 mm, 115 Minuten, engl. OF
Feature Film, colour, 35 mm, 115 min., English OV

   

Auch in Richard Fleischers Remake soll der Kantorensohn die Nachfolge
seines Vaters antreten. Seine Frau wünscht sich eine Familie, ein Kind. Doch
Jack hat andere Pläne. Heimlich spielt er in einer Soulband. Nach einem
Streit mit dem Vater verlässt er seine Frau und geht nach Kalifornien. Hier
verliebt er sich in die Managerin Molly, eine Nichtjüdin. In Curtiz’ Version
der frühen 1950er-Jahre ist das „schwarze“ Amerika noch gänzlich aus
dem Showgeschäft ausgesperrt, kein Afroamerikaner „trübt“ das Bild einer
scheinbar heilen Gesellschaft. Die Musik und die Lyrik der Songs sind lammfromm
und die Interpreten unschuldig. Die Musikszene der ausgehenden
1970er- und frühen 1980er-Jahre steht in großem Kontrast dazu – die
„Schwarzen“ haben ihre Rechte erkämpft, und der Soul ist eine von ihnen
dominierte Musikrichtung. Wie Al Jolson in der Urversion des Jazz Singer,
schminkt sich Neil Diamond als Jack das Gesicht schwarz, jedoch nicht um
in einem „weißen Umfeld“ Schwarze zu imitieren, sondern um mit seinen
schwarzen Freunden überhaupt auftreten zu können.


Yussel Rabinovitch is a singer whose strict father wants him to continue
being the cantor at a synagogue in New York City. But Yussel has dreams of
making it big as a popular singer. He adopts the stage name of Jess Robin,
and moonlights by getting gigs and writing songs for other groups. Despite
protests from his father, he heads out to Los Angeles where he starts a career
in the music biz.

Sa 10.11. 20:00 Metro
Mo 12.11. 22:15 Filmhauskino