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Produktion/Production Company DEFA – Studio für Spielfilme Regie/Director Kurt Maetzig Buch/Script Philipp Gecht, Friedrich Wolf Kamera/DoP Friedl Behn-Grund Ton/Sound Erich Schmidt Schnitt/Editor Ilse Voigt Musik/Music Hanns Eisler, Erwin Lehn DarstellerInnen/Cast Paul Bildt (Geheimrat Mauch), Karl-Heinz Deickert (Dieter Scholz), Inge Keller (Edith Scholz), Albert Garbe (Onkel Karl), Yvonne Merin (Claudia Mauch), Fritz Tillmann (Dr. Hans Scholz), Herwart Grosse (Direktor von Decken)
Uraufführung/First release 12. Mai 1950/May 12, 1950
Spielfilm, sw., 35 mm, 111 Minuten, dt. OF
Feature Film, b&w, 35 mm, 111 min., German OV
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Die Grundlage des Films, der den Weg des IG-Farbenkonzerns von der Wahlunterstützung
Hitlers bis in die Nachkriegszeit verfolgt, bilden die Akten des
Nürnberger Kriegsverbrecherprozesses und das 1947 erschienene Buch
IG Farben von Richard Sasuly. Im Mittelpunkt der Handlung stehen der Vorstandsvorsitzende
Mauch und der Chemiker Dr. Scholz, die beide mitverantwortlich
für die Entwicklung des Konzerns sind, ohne die weder Krieg noch
Massenvernichtung in den Konzentrationslagern möglich gewesen wären.
Geheimrat Mauch will Expansion und Gewinn um jeden Preis, während
Scholz ein Mitläufer ist, der aus Angst um Familie und Stellung die Augen vor
der Wahrheit verschließt. Erst 1948, als eine verheerende Explosionskatastrophe
in Ludwigshafen beweist, dass der Konzern sich trotz Verbotes wieder
mit Sprengstoffen befasst, bricht Scholz sein Schweigen
Based on testimony from the Nuremberg trial of chemical giant IG Farben,
The Council of the Gods shows the collaboration between international
corporations and Nazi scientists, whose research contributed to the death of
millions. The story focuses on a chemist who embraces political neutrality,
closing his eyes to the fact that poison is being produced in his factory – poison
to be used in the gas chambers of the concentration camps. The film “is
powerful in its depiction of the moral dilemmas of the war as well as of Cold
War propaganda.“ (Detroit Jewish Film Festival 2007)
Fr 9.11. 17:30 Metro
im Gedenken der Novemberpogrome
9./10. November 1938
Mi 21.11. 20:00 Filmhauskino
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