Intro
Jüdisches Filmfestival 2007 – Zum Geleit

„Bis heute weiß ich nicht, welches die Merkmale sind, die einen Menschen jüdisch sein lassen. Ich weiß, dass andere meinen, solche Merkmale zu kennen. Ich höre, Jude ist, wer eine jüdische Mutter hat. Die so glauben, mögen dabei bleiben, doch ich kann mich daran nicht beteiligen. Ein Mensch ist, wer Menschen als Eltern hat, nicht mehr und nicht weniger.“ (Jurek Becker)

Da wir aufgrund des Publikumsinteresses unser ursprünglich eine Woche dauerndes Programm auf insgesamt vierzehn Tage verlängert haben, nennen wir uns ab heuer Jüdisches Filmfestival Wien. Weiters freuen wir uns, dass wir in Kooperation mit dem Filmarchiv Austria erstmals ein eigenes Festivalzentrum im Metro Kino etablieren konnten. Hier und auf den weiteren Spielstätten Burg Kino, Filmhaus Kino und Top Kino werden vom 9. bis 22. November (Eröffnung: 8. November) insgesamt rund 46 Spiel-, 5 Stumm-,17 Dokumentar- und 5 Kurzfilme präsentiert. Wie in den vergangenen Jahren gliedert sich unser umfangreiches Programm auch heuer wieder in verschiedene Schwerpunkte.

Themenschwerpunkte

The Jazz Singer’s Stories: 80 Jahre Tonfilm
(In Kooperation mit dem Filmarchiv Austria)

Künstliche Wesen: Der Golem
(In Kooperation mit dem Filmarchiv Austria)

Hommage an Claude Berri

In Erinnerung an Leon Askin

Lubitsch aus Berlin

In memoriam Leon Zelman

In Erinnerung an Fred Zinnemann

Filmreihe Hungry Hearts. Exil und Identitäten

Films for Peace

Filme für 14+

Internationales Programm: Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme

 

Weiterführende Beschreibung

 

 

Hanno Loewy
Der Jazz Singer (PDF)


Josef Navratil
Stummfilm plus Schallplatte ergibt Tonfilm
(PDF)


Ines Steiner
Golem goes to the movies (PDF)


Leon Askin
Ein Portrait
(PDF)


Jérôme Segal
Von Laude Langmann zu Claude Berri..und zurück
(PDF)


Thomas Ballhausen
Lubitsch/Touch/Screen

(PDF)


Monika Kaczek
Ernst Lubitsch. Eine Biographie
(PDF)


Monika Kaczek
In Erinnerung an Fred Zinnemann
(PDF)


Duki Dror
Die Reise von Vaan Ngyuen
(PDF)


Evelyn
Böhmer-Laufer

Erlebnis Peacecamp
(PDF)


Jérôme Segal
Roschdy Zem, diesmal ohne Kippah!
(PDF)