Premieren / Premiers
SHEM Mo, 17.11., 20.30, Votivkino Produktionen/Production Companies BIF Productions, Visual Factory Regie/Director Caroline Roboh Kamera/DoP András Khin Ton/Sound Cyril Moisson Musik/Music Jérôme Levy DarstellerInnen/Cast Ash Newman (Daniel), Hadassah Hungar Diamant (Nana), Caroline Roboh (Lotti), Istvan Szabo (Erscheinung am Friedhof / apparition in cemetary), Pavel Rimburg (Lottos Sohn / Lotti’s son) Spielfilm, Farbe, 35 mm, 93 Minuten, engl. OF Daniel ist ein arroganter, junger Londoner, der von seinem bisherigen Leben angeödet ist. Der einzige ihm wichtige Mensch ist seine aus Wien stammende jüdische Großmutter. Eines Tages bittet sie ihn, das Grab ihres im Zweiten Weltkrieg verschollenen Vaters zu finden. Für Daniel beginnt eine Reise, die ihn nach Paris, Berlin, Prag, Budapest, Sofia und Rom führt. Dabei findet er nicht nur seine jüdischen Wurzeln sondern auch extreme sexuelle Erlebnisse. Regisseurin Caroline Roboh: „ Shem bedeutet ‘Name’ auf Hebräisch. Die Nazis raubten den Juden ihre Namen, indem sie ihnen Nummern auf die Arme tätowierten. Gedenkstätten mit den Namen der Opfer sind unglaublich eindrucksvoll. Die Namen treffen uns mit der Kraft einer Realität, in der ein individuelles Leben plötzlich zerstört wurde. (...) Namen sind wichtig für uns, manche ändern wir, wir haben unsere Mädchennamen, unsere religiösen Namen, Spitznamen, unsere vielen und einzigen Namen. (...) Die Namensgebung feiert ein neues Leben, indem sie es mit den Namen aus der Vergangenheit verbindet. Die Ausschau nach der Vergangenheit bildet unsere Zukunft.“ Daniel, a teenage playboy, is breaking off concurrent relationships with an older woman (portrayed by director Caroline Roboh) and her son. Sexual adventure is the force that drives him, as he prances around London thinking he's G-d's gift to man and woman. But his freewheeling existence is put into question when his grandmother, who originates from Vienna, sends him on a chase to locate her father's grave. Travelling through Paris, Berlin, Prague, Budapest, Belgrade, and Sofia, he learns a thing or two about life, most poignantly that feelings of true romantic love can exist, even for someone who can't reciprocate. |