Premieren / Premiers
LES MURS PORTEURS So, 23.11., 20.30, De France Produktion/Production Company Delante Films ProduzentInnen/Producers Caroline Adrian, Christoph Hahnheiser, Antoine Rein Regie/Director Cyril GelblatBuch/Script Cyril Gelblat Kamera/DoP Jean-Marc Fabre AFC Ton/Sound Gabriel Hafner, Erwan Kerzanet, François Musy Schnitt/Editors Emmanuelle Castro, Nathalie Hubert, Thomas Marchand Musik/Music Ali N. Askin DarstellerInnen/Cast Miou-Miou (Judith Rosenfeld), Charles Berling (Simon Rosenfeld), Giovanna Mezzogiorno (Manou), Shulamit Adar (Frida Rosenfeld), Dominique Reymond (Solange Weil) Spielfilm, Farbe, 35 mm, 92 Minuten, franz. OF, engl. UT Frida Rosenfeld ist eine fünfundsiebzigjährige Frau, die allmählich ihr Gedächtnis verliert. Sie sucht Spuren von ihrem Leben im jüdischen Viertel von Paris, obwohl nichts mehr davon übrig geblieben ist. Parallel dazu beginnt sie mehr und mehr in ihrer Muttersprache Jiddisch zu sprechen. Ihre Kinder reagieren auf ganz unterschiedliche Art. Die Tochter Judith hat sich mehr oder weniger für ihre Familie geopfert, versucht jetzt mit 50 ein neues Leben anzufangen. Der erfolgreiche Sohn Simon merkt, dass er selber Schwierigkeiten mit seiner Tochter hat. Der Originaltitel Les murs porteurs (= Tragende Wände) zeigt, wie die Großmutter, obwohl sie schon leicht verwirrt ist, immer noch eine wichtige Rolle spielt. Es geht um eine Übergabe von Werten, die für die nachkommende Generation bestimmend sind. Regisseur Cyril Gelblat: „Die Symbolik der Orte ist sehr grundlegend für mich. Tragende Wände sind etwas, das du nicht wegrücken kannst und es existiert da eine Parallelität zwischen Identität, Übertragung und Symbolik von Plätzen, wenn man zu den Orten seiner Kindheit zurückkehrt.“ Les murs porteurs/Cycles weaves together the lives of three different generations of a Jewish family in Paris, each contending with family relationships at a critical time in their lives. Judith is a divorced housewife and, as she enters middle-age, she feels she is losing both her mother, a Holocaust survivor who is slipping into dementia, and her son, who is flying the nest. Her brother Simon is a successful political journalist known for incisive observation, but his mother’s increasing confusion and his daughter’s budding sexuality both escape his grasp. “Through deft glimpses of lives that feel very real, the film explores how cultural heritage is transmitted, but also shifts and changes as older generations die out. A searching film of many layers, it nevertheless keeps a light touch and manages to be both complex and heart-warming.” (www.cambridgefilmfestival.org.uk/)
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