Premieren / Premiers
DEUX VIES …PLUS UNE Mi, 19.11., 20.30, Metrokino Produktionen/Production Companies Les Films du Kiosque Produzent/Producer François Kraus Regie/Director Idit Cébula Buch/Script Idit Cébula Kamera/DoP Stephan Massis Ton/Sound Cédric Deloche Schnitt/Editor Célia Lafitedupont Musik/Music Arthur H. DarstellerInnen/Cast Emmanuelle Devos (Éliane Weiss), Gérard Darmon (Sylvain Weiss), Michel Jonasz (Guidalé), Valérie Benguigui (Valentine), Solange Najman (Rénia), Jocelyn Quivrin (David Klein) Spielfilm, Farbe, 35 mm, 90 Minuten, franz. OF, engl. UT Dieser erste Film von Idit Cébula ist zum Teil die Geschichte einer Emanzipation. Éliane, Tochter von Überlebenden der Shoah, weiß nicht genau, wie sie ihr Leben gestalten will: Ihre Arbeit als Schullehrerin ist unbefriedigend und sie könnte vielleicht Schriftstellerin werden. Die wöchentlichen Familientreffen, wo man noch zum Teil Jiddisch spricht, sind die Gelegenheit, sich Fragen zu stellen. Fragen zum Sinn ihres Lebens, zu ihrer Beziehung zu ihrem Mann, zu der Last der Geschichte, die durch ihre Mutter verkörpert ist. Éliane trifft also wichtige Entscheidungen. Auch was ihren Verleger, den attraktiven David Klein, betrifft. Regisseurin Idit Cébula über den Titel ihres Filmes: „ Man kann ihn horizontal und vertikal lesen. Deux vies ...plus une könnte sich auf Élianes persönliches und berufliches Leben beziehen, plus dem Leben, von dem sie träumt. Er könnte sich aber auch auf die Leben der Männer, Frauen und des dritten Charakters, David Klein, der sich dazwischen drängt, beziehen. Der Titel kann für verschiedene Menschen unterschiedliche Bedeutungen haben; das hängt von der Interpretation des Zusehers ab.“ Éliane Weiss is an elementary schoolteacher in Paris who is fiercely attentive to the needs of everyone in her life, from her old-fashioned husband and her daughter to her neurotic widowed mother and her students. Attentive to everyone - except herself. So her friends and family are puzzled when they notice their obliging Éliane suddenly takes her writing practice seriously and becomes independent. She takes up smoking, buys a laptop and spends a few too many late nights with a handsome young publisher. “Idit Cebula’s charming comedic drama tracks Éliane’s gradual awakening to her own voice as a writer set against the conventional stresses of her daily life. Women’s lib should be old news in Éliane’s world, but it is touching to watch Devos’s character bloom, awkwardly, to the befuddlement of those around her. Trés charmant!” (Marie-Jo Mont-Reynaud, San Francisco Jewish Film Festival)
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