Tribute Otto Tausig
LOVE COMES LATELY In Anwesenheit von Schauspieler Otto Tausig und Regisseur Jan Schütte So, 16.11., 18.30, Votivkino Produzenten/Producers Martin Hagemann, Kai Künnemann Regie/Director Jan Schütte Buch/Script Jan Schütte (basierend auf Isaac Bashevis Singers Kurzgeschichten Die Aktentasche, Allein und Späte Liebe; erschienen bei Diogenes, Juni 2008) Kamera/DoP Edward Klosinski, Chris Squires Ton/Sound Kai Tebbel Schnitt/Editors Katja Dringenberg, Renate Merck Musik/Music Henning Lohner DarstellerInnen/Cast Otto Tausig (Max Kohn), Tovah Feldshuh (Ethel), Barbara Hershey (Rosalie), Rhea Perlmann (Reisel), Elisabeth Peña (Esperanza) Homepage: www.janschuette.de Spielfilm, Farbe, 35 mm, 87 Minuten, engl. OF, dt. UT Obwohl er auf die 80 zugeht, macht der Schriftsteller Max Kohn keinerlei Anstalten, ruhiger zu werden. Er geht seinem realen und imaginären Liebesleben mit jugendlicher Vitalität nach. Dabei riskiert er seine Beziehung zu Reisel, die Frau, die er liebt, aber vernachlässigt. Das Drehbuch beruht auf drei Kurzgeschichten von Isaac Bashevis Singer, die beim Diogenes Verlag unter dem Titel Späte Liebe erschienen sind. Im Nachwort dazu schreibt Jan Schütte: Die Geschichten von Leuten, die den Zenith ihres Lebens überschritten haben, haben einen groen Stellenwert in Singers Werk. Ich kenne keinen anderen Schriftsteller, der sich so sehr mit den Sehnsüchten alter Menschen beschäftigt hat. Im Vorwort zu seiner Sammlung Old Love, Geschichten von der Liebe schreibt Singer: Die Liebe alter oder im mittleren Alter befindlicher Menschen ist ein Thema, das mehr und mehr Raum in meinen Arbeiten einnimmt. In der Literatur sind alte Menschen und ihre Gefühle vernachlässigt worden. Die Romanschriftsteller haben uns niemals gesagt, dass in der Liebe, wie auf anderen Gebieten, die Jungen erst Anfänger sind und dass die Kunst des Liebens mit dem Alter und mit der Erfahrung reift. Though approaching his eighties, Max Kohn shows no signs of slowing down. He pursues his love life – both real and imagined – with youthful vigor, thereby risking his relationship to Reisel, the woman he loves but neglects. As the line between Max and his stories begin to blur, he plays out the eternal narrative of desire against the clatter of typewriter keys. Based on short stories by Nobel Prize-winning author Isaac Bashevis Singer, Love Comes Lately is a film about real and imagined longings, the never-ending dream of love and the power of fiction
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