Die Rothschild - Saga

Klaus T. Steindl | A 2021

Doku-Drama | 52 min | dt./engl. OF mit dt. UT 

Docu-Drama | 52 min | Ger. OV with Ger. st       

Buch Klaus T. Steindl Kamera Helmut Wimmer, Hubert Doppler Schnitt Robert Zapletal Ton Peter Priemer, Philipp Putz mit Alina Fritsch, Roman Blumenschein, Alexander E. Fennon, David Jakob, Dr. Klaus Davidowicz, Rainer Doppler, Daniela Zacherl, Inge Maux

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Rothschild steht für eine der mächtigsten Bankiersfamilien des 19. Jhdts. Aufstieg, Erfolg und Tragödie der einflussreichen Dynastie stehen repräsentativ für das Schicksal vieler wohlhabender jüdischer Familien vor dem Zweiten Weltkrieg. Mayer Amschel Rothschild verlässt 1756 als 12-jähriger Waise das Frankfurter Ghetto und erlernt einen der wenigen Berufe, die Juden erlaubt sind: Münzhandel und Bankgeschäfte. 1811 überweist er eine erhebliche Summe nach Frankfurt, im Gegenzug erhält die jüdische Gemeinde Bürgerrechte. Mayers Streben gilt also nicht nur der Gewinnmaximierung, er trägt auch zur Überwindung der Judendiskriminierung bei. Unter den Nazis werden die Rothschilds zum Ziel antisemitischer Propaganda und Verfolgung. Bis heute entzünden sich am Namen „Rothschild“ antisemitische Verschwörungstheorien und Hetzkampagnen.

 

Rothschild stands for one of the most powerful banking families - representative of the fate of many wealthy Jewish families before World War II. Mayer Amschel Rothschild left the Frankfurt ghetto in 1756 as a 12-year-old and learned the profession of dealing in coins and banking. In 1811 he transferred a substantial sum to Frankfurt, in return for which the Jewish community received civil rights. Mayer's striving is not only aimed at maximizing profits, he also contributes to overcoming discrimination against Jews. Under the Nazis, however, the Rothschilds became the target of anti-Semitic propaganda, and to this day anti-Semitic conspiracy theories are sparked by the name "Rothschild".

Mi 04.05  19:00
Village Cinemas Wien Mitte


Im Anschluss Gespräch mit
Klaus T. Steindl, Jeremy Braunsberg,
Prof. Dr. Klaus Davidowicz, 
Tom Juncker (Jüd. Museum Wien), u.a. 
Moderation: Christa Zöchling

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