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LANG IST DER WEG

Spielfilm, 77 Min., dt. OF
Feature film, 77 min., Ger. OV

Herbert B. Fredersdorf, Marek Goldstein, A 1949

Produktion Abraham Weinstein Drehbuch Israel Becker, Karl Georg Külb Kamera Jack Jonilowicz, Franz Koch Musik Lothar Brühne Mit Israel Becker, Bettina Moissi, Berta Litwina, Jakob Fischer, Otto Wernicke, Paul Dahlke, Aleksander Bardini, u.a.

M. Goldstein und A. Weinstein kamen 1946 aus Polen nach München, wo sie die Produktionsgesellschaft „Jiddische Film Organisazie“ (IFO) gründeten. Israel Becker, ein ebenfalls nach München geflohener Autor und Schauspieler, verarbeitete autobiographische Elemente mit Motiven aus jiddischen Film- und Theaterinszenierungen zu der Geschichte der Familie Jellin aus Warschau:

Nach Kriegsende sucht ein Sohn nach seiner Mutter, die er schließlich, während er im DP-Lager Landsberg arbeitet, findet. Wiedervereint, bleibt ihnen die Hoffnung auf eine Zukunft in einem jüdischen Staat, dessen Gründung noch aussteht. Der Film schildert mit dokumentarischer Qualität das Leben im DP-Lager.


LANG IST DER WEG ist der erste deutsche Spielfilm der Nachkriegszeit, der das Schicksal von Shoah-Überlebenden in den Mittelpunkt stellt. Es ist auch der bis heute einzige in Deutschland produzierte Film in jiddischer Sprache. Yiddish drama about a young Polish man separated from his Jewish parents during
the Nazi invasion. After the end of the war he is reunited with his mother in a camp for displaced persons. They hope for a better future in a Jewish state that still has to be founded. The film includes scenes of the Warsaw Ghetto and the concentration camps.

Mi 08.05. 18:00 Metro

Kommentiert von Juliane Wetzel und Imme Klages