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NON ODIARE

THOU SHALT NOT HATE

Mauro Mancini, I / P 2020

Spielfilm | 95 min | ital. OF mit engl. UT

Feature Film | 95 min | Ital. OV with Engl. subtitles

Buch Davide Lisino, Mauro Mancini Kamera Mike Stern Sterynski Schnitt Paola Freddi Ausstattung Carlo Aloisio, Pasquale Ricciardi Musik Aldo De Scalzi, Pivio Mit Alessandro Gassmann, Sara Serraiocco, Luka Zunic, Gabriele Sangrigoli, Lorenzo Buonora, Lorenzo Acquaviva

 

Der anerkannte, jüdische Arzt Simone Serge wird Zeuge eines Autounfalls. Als er sich dem Schwerverletzten nähert, um erste Hilfe zu leisten, entdeckt er Nazi-Tattoos an dessen Körper. Hin und her gerissen von seinen persönlichen Gefühlen und seinem Eid als Arzt, entscheidet er sich schließlich, den Neo-Nazi nicht zu retten und der Mann stirbt. Simone ist fortan von seinem schlechten Gewissen geplagt, und er sucht die Nähe zu den Hinterbliebenen, insbesondere Marica, der Tochter des Verstorbenen.

Das Verhältnis zwischen den Fronten ist komplex und bringt Menschen aus unterschiedlichen Welten in gefährliche Lebenslagen. Die Frage, ob es moralisch richtig ist, jemandem zu helfen, der ein schlechter Mensch ist, bietet eine illustrative Diskussionsvorlage zur Frage nach dem generellen Umgang mit Schuld und mit neuem Rechtsradikalismus. Sollen wir uns vom Hass leiten lassen oder die Begegnung suchen?

 

Simone is an established surgeon with a comfortable life, an elegant flat and no personal ties. The conflicts with his father, a prison camp survivor, are just a memory, now that his father has passed away. One day he witnesses a car accident and, as a doctor, approaches the car wreck to save the victim. When he discovers a Nazi tattoo on the heavily injured man’s chest, he hesitates, leaving the man to his fate. Immediately after, Simone, tormented by guilt, starts to investigate the dead man, and reaches out to his family in a working-class neighbourhood. Thou Shalt Not Hate deals with the difficulties of defining, who is good or evil, as well as what is right or wrong, and our personal choice in how we treat people whose ideologies pose a threat to others.

So 10.10.  20:30
Village Cinema Wien Mitte

Im Anschluss Q&A mit Mauro Mancini

Fr 15.10.  18:45
Village Cinemas Wien Mitte